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Erinnerung und Heimkehr – Heine zwischen Schumanns Dichterliebe und Schuberts Schwanengesang

April 28, 2027 @ 3:30 p.m. – 5:00 p.m.

Erinnerung und Heimkehr – Heine zwischen Schumanns Dichterliebe und Schuberts Schwanengesang

Jour fixe „Musik am Nachmittag“ am 28. April

Zum Jour fixe „Musik am Nachmittag“ im Staatlichen Institut für Musikforschung (SIMPK) steht am 28. April ein Abend mit Liedern nach Gedichten von Heinrich Heine auf dem Programm.

Unter dem Titel „Erinnerung und Heimkehr“ begegnen sich zwei zentrale Werke des romantischen Liedrepertoires: Robert Schumanns „Dichterliebe“ op. 48 und die sechs Heine-Vertonungen aus Franz Schuberts „Schwanengesang“ D 957.

Heines Gedichte verbinden Erinnerung, Sehnsucht und Liebe mit Ironie, Distanz und schmerzlicher Ernüchterung. Bei Schumann entsteht daraus mit der „Dichterliebe“ ein vielschichtiger Zyklus über Liebe, Verlust und die Erinnerung an eine vergangene Beziehung. Schubert greift in den Heine-Liedern seines späten „Schwanengesangs“ dieselbe poetische Welt auf und führt sie in eine zunehmend konzentrierte und existenzielle musikalische Sprache.

Der Konzertabend stellt damit zwei unterschiedliche kompositorische Perspektiven auf Heinrich Heines Lyrik gegenüber. Zwischen romantischer Liedtradition, poetischer Ironie und der Erfahrung von Abschied und Heimkehr entsteht ein Programm, das Schumann und Schubert unmittelbar miteinander ins Gespräch bringt.

Der Abend ist zugleich als Auftakt zu einem größeren Heine-Schubert-Schwerpunkt 2027/28 gedacht.

Programm:

  • Robert Schumann: Dichterliebe op. 48
  • Franz Schubert: sechs Lieder nach Gedichten von Heinrich Heine aus Schwanengesang D 957

Taras Semenov und am Klavier Sofia Semenina

Ort: Staatliches Institut für Musikforschung: Preußischer Kulturbesitz, Berlin
Datum: 28. April
Reihe: Jour fixe „Musik am Nachmittag“

Veranstaltungsort